2025-08-11 Besprechungsnotizen MM

2025-08-11 Besprechungsnotizen MM

Aug 11, 2025 , 12:00 - 13:00 Uhr

URL zum Meetingraum: https://openlibraryfoundation.zoom.us/j/88007850935?pwd=VW9oUVhLMkJPYzJWTkh3RGY2NDFUZz09

Nächstes Treffen am 08.09.2025

Teilnehmende

  • @Regina Hartwigsen

  • @Alexander Prüfling

  • @André Hohmann

  • @Franziska Lehmann

  • @Gerlind Ladisch

  • @Heiko Schorde

  • @Katrin Schmidt

  • @Sarah Kees

  • @Felix Hemme

Protokoll: Axel Dörrer (), Regina Hartwigsen (), Felix Hemme (11.08.2025), Robert Scheuerl, André Hohmann (), Sarah Kees (), Gerlind Ladisch () , Andrea Mohr (), Heiko Schorde (), Alexander Prüfling ()

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Bericht aus MM-SIG

Felix

Anfrage zu mod-entities-links und MARC Authority, s. Slack: https://open-libr-foundation.slack.com/archives/C0189PZTPRT/p1754637415165719

Ansonsten nicht neues. Sitzung ab Mitte Juli sind ausgefallen.

Neues Feld sourceUri im Instance-Schema

Felix

Aus der Sitzung:

  • Es gibt bereits Überlegungen zu browserbasierten Katalogisierung für OCLC-Systeme, aber das ist zeitlich noch nicht absehbar. Solange es keine browserbasierte Katalogisierung gibt, könnte man den Link zum Discoversystem der Bibliothek eintragen.

  • Im BVB und hebis wäre es auch eine Option, den Link auf den OPAC zu setzen. Hebis würde den Link auf das RDF und das PICA+ per unAPI nicht setzen wollen.

Konvuluttitel (Bound-with) und Instanzbeziehung (Instance relationship)

Katrin Schmidt

Was wird wann verwendet? Unterschiede (z.B. Recherchierbarkeit; individuelle Exemplarmerkmale; jeweils eigener Barcode vs. gleicher Barcode für alle Ex.)? Erfahrungen?

Wir verwenden beides:

Konvolute werden nach dem initialen Metadatenimport in mod-inventory-storage per Script hergestellt und im Anschluss im laufenden Betrieb manuell durch die Mitarbeitenden der Bibliothek in der UI erstellt.

Instanzbeziehungen (parent/child) werden analog zu den Quellmetadaten im K10plus erstellt. Wir verknüpfen nur hierarchisch: Seriengesamtaufnahmen<->Stücke, mehrteilige Monografien<->Bände und Zeitschriften/Serien<->Bände.

Wie GBV. Konvolute werden mit bound-with dargestellt. In Vufind gibt es die Möglichkeit, diese Informationen dann auch auszuwerten, sodass Konvolute einigermaßen korrekt angezeigt werden. Die Instanzbeziehungen (parent/child) oder auch Beziehungen zwischen Online- und Druckausgabe werden für Vufind hingegen nicht benötigt (in Vufind werden an dieser Stelle die MARC-Daten aus dem Verbund genutzt). Die instance-relationships werden bei uns, wenn überhaupt, lediglich für den “Komfort” der Bibls, die mit dem Inventory arbeiten, hergestellt.

  • BVB nutzt auch die bound-withs-parts (unter Quesnelia).

  • Bugs:

    • Ausleihe: Bestellungen laufen über das Discovery auf Titelebene ab.

    • Items können nicht an andere Holdings verschoben werden.

  • Keine Verknüpfung auf Instance-Ebene.

  • TODO: Alexander prüft die Probleme auf einer aktuelleren FOLIO-Version oder folio-snapshot und erstellt Bugs im FOLIO-Jira, falls sie dort auch bestehen.

  • wie K10plus

  • Konvolute als bound-with mit einem Barcode für alle Exemplare

  • "Alte" Konvolute aus dem LBS werden per Skript auch in FOLIO angelegt, neue Konvolute werden in FOLIO manuell angelegt

  • Instance-Relationships verwenden wir nur bei hierarchischen Beziehungen, anders als beim K10plus haben wir allerdings keine Schriftenreihenverknüpfung und machen das auch nicht für Altdaten

  • An der UB Leipzig geht es hauptsächlich um angebundene Monografien, die im Altsystem Libero nicht untereinander verlinkt wurden, sondern via RSN jeweils nur mit dem 1. Exemplar des Konvolutbandes verlinkt wurden. Die SLUB hat auch Libero im Einsatz, aber anders gearbeitet als die UB Leipzig (SLUB hat in Libero keine Konvolute verlinkt).

  • Der GBV, BVB, Hebis und die UB Mainz haben die Konvolutbeziehungen aus dem Altsystem per Script nach FOLIO übertragen.

  • Definition Ankersatz aus dem BVB: Die holdingsId, die direkt im Item steht und nicht die Eintragungen aus der bound-with-parts-Tabelle.

Anfrage von Felix aus Slack zu Authorities in FOLIO

Felix Hemme

Anfrage: Ich würde mich gerne mit jemandem über mod-entities-links und die Verknüpfung von Normdaten im Inventory konzeptionell austauschen. Es war gestern Thema in der MM SIG und soll noch stärker mit MARC Authority Records verbunden werden. Ich verstehe das grundlegende Konzept aber unabhängig von MARC und bevor ich dazu weiter in den Austausch mit den verantwortlichen Personen trete, hätte ich das gerne mit einem Sparringspartner:in durchgesprochen. Steht jemand zur Verfügung? Ich würde vorstellen, was ich dazu verstanden habe und dann können wir diskutieren.

  • Gerlind steht zur Verfügung, aber erst ab Anfang September. Felix und Gerlind tauschen sich untereinander aus. Wenn noch jemand Interesse an der Teilnahme hat, bitte bei den beiden melden.

Update Inventarisierung ohne Bestellung

André Hohmann

Vergleiche: 2024-07-08 Besprechungen MM / (Inventarisierungsprozess verbessern)

Derzeit keine Bearbeitung - zwei Ansätze (2025-05-27 Besprechungsnotizen Erwerbung | Untergruppe Inventarisierung ohne Bestellung )

  • Erstellung Exemplare

    • SLUB

    • Erstellung Erwerbungsdaten (Erwerbungsart, Lieferant, …) als benutzerdefinierte Felder direkt im Exemplar.

    • Es gibt die Idee, die benutzerdefinierten Felder an kontrollierte Vokabulare aus den App-Einstellungen binden zu können, d. h. dass man aus den Referenzdaten z. B. die Erwerbungsart auswählen kann, anstatt sie manuell eingeben zu müssen.

  • Erstellung Piece

Anwendung benutzerdefinierter Felder

André Hohmann

In der SLUB bestehen umfangreiche Anforderungen an die benutzerdefinierten Felder in Exemplaren, Instanzen, … (Erwerbungsdaten (Inventarisierung ohne Bestellung vorhanden ist), Medienbearbeitung, Bestandserhaltung, Provenienzen, …).

In der UBL wird an der Implementierung der Felder gearbeitet:

Bestehen in anderen Einrichtungen weitere Anforderungen - welche?

  • Mainz: Erste Überlegungen, aber eine Strukturierung über mehrere Akkordeons nicht benötigt.

  • BVB: Auch erst initiale Überlegungen, aber Strukturierung auch noch kein Thema.

  • Anm.: In Licenses gibt es bereits je 1 Akkordeon pro Lizenzvertragsmerkmalskategorie. André schaut es sich an.