6 Problemfälle
Es werden hier die bisher bekannten Problemfälle aufgelistet, die bisher im Betrieb der Universitätsbibliothek der TUM aufgetreten sind. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich noch weitere Fälle ansammeln.
Namensänderungen von Nutzenden (BVB)
Wenn bei Nutzenden nach der Bestellaufgabe der Name in der App Personen geändert wird, schlägt dies nicht in die App PFL durch! (Einseitige Kommunikation ReShare => FOLIO)
In der App PFL wird weiter der Name angezeigt, der vom ZFLS weitergereicht wurde
Man bemerkt bei der Einarbeitung der PFL-Medien nicht, dass sich der Name geändert hat
Sofern man auf dem FL-Zettel den Nutzernamen ausgibt oder diesen zur Berechnung eines Abholcodes nutzt, gibt dies Probleme!
Derzeitige Lösung
Beim Check-in an der Abhol-Servicestelle muss der Name / Abholcode auf dem HOLD-Slip mit dem FL-Zettel verglichen werden
Bei Bedarf muss die Änderung manuell auf dem FL-Zettel durchgeführt werden
In Planung
Das Problem wurde bereits an Index Data gemeldet + ein Ticket eröffnet
Derzeit ist noch unklar, ob die Problemlösung recht einfach umzusetzen ist oder ob diese erst mit dem Folgeauftrag erfolgen kann
Doppelbestellungen = Erneute Bestellungen mit der gleichen Fernleihnummer
Dieses Problem tritt nur innerhalb eines Verbundes auf! D.h. wenn Bestellungen ein weiteres Mal an eine FOLIO-Bibliothek in einem anderen Verbund geschickt wird, funktioniert dies ohne Probleme, da die Bestellung im fremden Verbund eine neue ZFLS-Nummer erhält.
Wenn eine Bestellung in der App AFL als storniert markiert wurde, kann die dazugehörige Bestellnummer derzeit nicht wieder reaktiviert werden. Diese Bestellungen werden mit folgendem Grund automatisch von der App AFL abgesagt:
510 BadlyFormedMessage:RequestIdAlreadyExists: Failed to create new request because in DB there already is record with such id
Dies betrifft in der Regel
Medien, die zum Zeitpunkt der ersten Bestellung entliehen waren und später mit der gleichen Fernleihnummer erneut bestellt werden
Medien, die in Bibliotheken mit mehreren Sigeln an mehreren Standorten stehen und vom ersten angesprochenen Sigel automatisch abgewiesen wurden (weil z.b. entliehen)
Aktueller Lösungsweg
Die Nehmerbibliothek sendet die Bestellung mit einer neuen Fernleihnummer erneut an die FOLIO-Geberbibliothek.
Bibliotheken, die Gebühren pro Fernleihbestellung von Ihren Nutzenden verlangen, müssen hier aufpassen und ggf. die Gebühr für diese Bestellung löschen
In Planung
Bestellungen sollen reaktivierbar sein (Zeithorizont leider unklar)
Bindeeinheiten
Abseits von Zeitschriftenbänden gibt es beispielsweise an der UB der TUM einige künstliche Sammelbände, bei denen in früheren Jahren mehrere Dissertationen der gleichen Hochschule zusammengebunden wurden.
In FOLIO werden Bindeeinheiten anders dargestellt, als z.B. in SISIS. Es gibt in FOLIO das sogenannte “Primäre Werk” und die “Angebundenen Werke”.
Bestellungen über den ZFLS auf ein angebundenes Werk werden automatisch abgewiesen, weil dafür aus FOLIO-Sicht kein Exemplar existiert. Das Exemplar hängt nur am Primären Werk.
Hinweis:
Es ist mir leider unklar, ob z.B. BSZ-Bibliotheken über den eigenen ZFLS Bindeeinheiten im BVB erkennen können - dies wurde noch nicht getestet
Innerhalb des BVB-ZFLS sollten immer die Signaturen samt Fernleihrelevanz bei besitzenden FOLIO-Bibliotheken angezeigt werden. Sollte statt dessen "Keine Verbunddaten vorhanden" angezeigt werde, rentiert sich ein Blick in den OPAC der besitzenden FOLIO-Bibliothek
Dort sind Bindeeinheiten einfach zu erkennen und es wird auf das Primäre Werk verwiesen. In diesen Fällen schickt man die Bestellung dann einfach auf den Titel des primären Werkes um, sofern dieses fernleihrelevant ist.
Achtung! Falls die Bestellung auf das “angebundene Werk” bereits einmal bei einer FOLIO-Geberbibliothek im eigenen Verbund eingelaufen ist und automatisch abgewiesen wurde: Die Bestellung muss dann mit einer neuen Bestellnummer auf das Primäre Werk abgesetzt werden (siehe oben: Doppelbestellungen)
Nutzerkommentare
Nutzende können Kommentare zu Ihren Fernleihbestellungen hinzufügen. Das entsprechende Feld hat im BVB 500 Zeichen und im BSZ sogar 1999 Zeichen - diese werden zumindest im BVB gerne komplett ausgenutzt.
Dieser Kommentar wird in die App AFL der Geberbibliothek übertragen - doch das entsprechende Feld in der App AFL hat bisher ein Limit von 250 Zeichen und in das gleiche Feld werden automatisch auch Hinweise zu Auflage und gewünschten Ausgabeort übertragen.
Wenn das Limit von 250 Zeichen überschritten wird, wird die Bestellung jedoch gar nicht angenommen und mit einer ellenlangen Fehlermeldung abgewiesen (Beispiel: Ergebnis: negativ. Infos: 510 Reason: 500: {"error":500,"message":"javax.servlet.ServletException: Could not resolve view with name 'iso18626' in servlet with name 'grailsDispatcherServlet'","stackTrace"["org.springframework.web.servlet.DispatcherServlet.render(DispatcherServlet.java:1384)","org.springframework.web.servlet.DispatcherServlet.processDispatchResult(DispatcherServlet.java:1149)","org.springframework.we……
Aktueller Lösungsweg
Als Nehmerbibliothek Eintrag im Feld „Benutzer-Kommentar“ prüfen und diesen löschen (bzw. in das Feld „Bearbeiter-Kommentar“ oder „Interne Notiz“ übernehmen)
Bestellung erneut an die FOLIO-Geberbibliothek senden
In diesem Fall ist keine neue FL-Nummer notwendig, da der erste Bestellversuch nie von der FOLIO-Geberbibliothek angenommen wurde
In Planung
Zeichenlimit in der App AFL erhöhen (Zeithorizont unklar)
Alternative: Kommentare nicht mehr an die Geberbibliothek übertragen (unklar, ob dadurch doch mal eine wichtige Info verloren gehen könnte)